Stoner Rock meets Playstation

Auftritte in Jugendzentren sind immer wie eine große Wundertüte: Man weiß nicht, was einen erwartet. So machten wir uns gespannt auf den Weg nach Einbeck. einbeck-08-1 Die einstündige Autofahrt in die Stadt des „grünen” Bieres war uns als „ganz schöne Zuckelei” angekündigt worden. In der Tat erwies sich der Weg über die Bundesstraßen als nervenaufreibende Angelegenheit, eine einzige Berg- und Talfahrt mit einigen Hindernissen. Zig Umleitungen später erreichten wir um halb sechs endlich unser Ziel. Zwar fiel der angekündigte Soundcheck flach (der kleine Raum erforderte nur einen kurzen Linecheck), aber langweilig wurde uns dank eines Billardtisches und einer Playstation (!!!) nicht. So vergnügten wir uns bei Bier, Kaffee und Pizza die Zeit bis zu unserem Auftritt.
Nach den fulminanten Improvisationen der Band „Bonestorm”, die musikalisch hervorragend zu uns passten und sich das Prädikat „Stone*” reichlich verdient haben, war schließlich um halb elf für uns Showtime. einbeck-08-2 Der Raum war entgegen anfänglicher Befürchtungen gut gefüllt, man hatte sofort den Eindruck, dass rockbares Publikum vor uns stand – und nicht nur Jugendliche, auch einige Erwachsene hatten den Weg ins Jugendzentrum gefunden. Da es keine Bühne gab, war der Kontakt zum Publikum enger als sonst und die Atmosphäre sehr intim. So hatten wir eine Stunde sehr viel Spaß zusammen!
Nach dem Abbau und einigen Gesprächen machten wir uns um 1 Uhr auf – zum nächst gelegenen Mc Donalds. Schließlich musste der „kleine” Nachhunger (Florian bestellte 4 Cheeseburger) gestillt werden. Wir entschieden uns über die B3 nach Hause zu fahren, was die Rückfahrt um einiges bequemer machte als die Hinfahrt. Manchmal macht es halt doch mehr Sinn, auf den Rat der Einheimischen und die gute alte Karte zu hören, als auf die Frau im Navi.

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